Das Museum macht Winterpause.
Museumssaison 2012:
18. März bis 4. November

Sich in eine wunderschöne Landschaft einfügende Häuser, Gärten und Wiesen, zahlreiche Haus- und Nutztiere, altes bäuerliches Wirtschafts- und Arbeitsgerät, ihre alten Berufe vorführende Handwerker, eine Vielzahl von Ausstellungen und ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm: das Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen geleitet Groß und Klein unterhaltsam und anschaulich in die Vergangenheit unserer ländlichen Vorfahren.
Die fast 70 Gebäude, große und kleine Bauernhäuser, Scheunen, Mühlen und Keltern, Forsthaus, Kapelle und Schule aus fünf Jahrhunderten vermitteln mit ihren originalen Einrichtungsgegenständen einen lebendigen Eindruck vom Leben ohne fließend Wasser, Zentralheizung oder Fernseher. Wie früher liegen die Höfe des Museumsdorfesauf über 40 ha zwischen Feldern und Wiesen.

In den Wohnhäusern ist die
Geschichte ihrer Bewohner dokumentiert, vom Leben der Frauen bis hin zu
Familienschicksalen im Dritten Reich. Darüber hinaus werden in einzelnen
Gebäuden Informationen angeboten, die einen tieferen Einblick in unsere
ländliche Vergangenheit erlauben. Die Entwicklung des Hausbaues, der
Landtechnik, des Feuerwehrwesens, des Dorfschulwesens, des
Eisenbahnbaus, der Waldgeschichte, des Mühlenwesens oder des Telefons
werden in weiteren Ausstellungen ebenso reich bebildert dargestellt wie
das bäuerliche Leben im 16. Jahrhundert, die noch so junge Geschichte
der Heimatvertriebenen oder die Bedeutung des Glaubens im Alltagsleben.

Ein besonderes Veranstaltungsprogramm ergänzt das Angebot für die Besucher. Da wird nach alter Überlieferung gekocht, Handwerker stellen ihre Arbeitsweisen vor, die unterschiedlichsten Haustierrassen werden in den Mittelpunkt gestellt, und mehrere Feste sowie Märkte begleiten durch das Jahr. Für Kinder ist das Museum ein reines Erlebnisparadies, dazu gibt es speziell auf sie zugeschnittene Angebote. Zwei Höhepunkte des Museumsjahres sollen hervorgehoben werden: Am 12. und 13. Mai findet der Süddeutsche Käsemarkt mit Angeboten von Käsereien aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland statt, das traditionelle Backofenfest beschließt die großen Veranstaltungen am 29. und 30. September.

Das Museum hat natürlich nicht nur an seinen Aktionstagen etwas zu bieten. Die in Baugruppen zusammengefassten Gebäude fügen sich harmonisch in das weitläufige Gelände des Museumsdorfes ein. Dieses landschaftliche Umfeld ist voller Bestandteil des Museums und wird unter historischen Gesichtspunkten bewirtschaftet. Hier gibt es noch jede Menge Streuobstwiesen, Schaufelder mit historischer Frucht, kleine Feuchtbiotope, ausgedehnte Wiesenflächen und natürlich zu jedem Gebäudekomplex den dazugehörigen Bauerngarten.
Die verschiedenen
Tiere, darunter das Schwäbisch Hällische Schwein und die fast
ausgestorbene Rasse der Limpurger Rinder, runden das Bild ab. Viele
Kinder nicht nur aus der Stadt sehen in Wackershofen zum ersten Mal
Ziegen, Schafe oder Gänse. Gerade für Familien mit kleinen Kindern ist
deshalb das Museumsdorf in Wackershofen immer wieder ein attraktives
Ausflugsziel, können sich doch die jungen Besucher in dem großen Gelände
relativ ungezwungen bewegen und nebenbei auf dem ausgedehnten
Familienspaziergang auch noch etwas lernen.

Das Hohenloher Freilandmuseum ist übrigens hervorragend mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, sei es mit dem Stadtbus oder mit Nahverkehrszügen. Familien und Einzelpersonen, die mit dem BW-Ticket der Deutschen Bahn, mit der HNV-Tageskarte einem Metropol Tagesticket, sowie der Tageskarte Netz oder der Tageskarte City des „KreisVerkehrs anreisen, erhalten einen ordentlichen Nachlass auf den Eintrittspreis. Die Haltestellen Wackershofen liegen direkt am Eingang des Museums.
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Das 1979 gegründete Hohenloher Freilandmuseum ist die größte kulturhistorische Einrichtung in der Region. Bisher konnten mehr als sechzig Gebäude vor dem Untergang gerettet und hier auf dem Museumsgelände für die Nachwelt originalgetreu erhalten werden. Das Freilandmuseum wird von einem gemeinnützigen Verein getragen und ist somit keine staatliche Einrichtung. Allerdings ohne finanzielle Unterstützung der kommunalen Körperschaften wie der Stadt Schwäbisch Hall, dem Landkreis Schwäbisch Hall, dem Hohenlohekreis und dem Kreis Heilbronn sowie der Landesstelle für Museumsbetreuung könnte der Betrieb des Freilandmuseums nicht aufrechterhalten werden.

Ergänzt wird diese öffentliche Förderung durch zahlreiche Mitgliedschaften von Privatpersonen. Derzeit fördern über 1300 Mitglieder die Arbeit des Museums - helfen auch Sie beim Aufbau und bei der weiteren Arbeit. Das Museum freut sich über jede finanzielle und natürlich auch ideelle Unterstützung im ehrenamtlichen Bereich. Als Einzelmitglied (30 € Jahresbeitrag) oder Familie (40 € Jahresbeitrag) haben Sie das ganze Jahr über freien Eintritt ins Museum. Mit diesem Geld helfen Sie dem Freilandmuseum ganz entscheidend das Angebot so attraktiv wie bisher zu gestalten und zu erweitern.
Weitere Informationen unter info@wackershofen.de.
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Ein Besuch im Gasthaus "Zum roten Ochsen" lohnt sich. Weitere Information finden Sie HIER
Tel.: 0791/97 101-0
Fax: 0791/97 101-40
Email: info@wackershofen.de