"30-jährige-Jubiläumsfeier"

am Freitag, 28. Juni 2013 ab 18 Uhr

PROJEKTE FÜR SCHULKLASSEN

Lernen im Museum

Museen werden gerne als Ziel für schulische Ausflüge genutzt. Jahr für Jahr besuchen hunderte von Schulklassen das Museumsdorf in Schwäbisch Hall-Wackershofen.

Führung im Hohenloher Freilandmuseum

Im Hohenloher Freilandmuseum gibt es die Möglichkeit, handlungsorientierten Unterricht durchzuführen. Ein „Lern- und Spielhof" steht dafür zur Verfügung. Sinn und Zweck dieser Einrichtung ist es, dem Schüler über körperliche Erfahrungen Lernerfolge zu vermitteln. Vor allem aber sollen beim Schüler Fragen angeregt werden, die im Unterricht aufgegriffen werden können.

 

Nachdem die Schüler am Vormittag in einer Führung mit ihrem Thema im Museum vertraut gemacht worden sind, vertiefen und verinnerlichen sie diese Erfahrungen am Nachmittag durch praktisches Arbeiten an Museums-Replikaten.

 


KOMBI-ANGEBOT IN DEN SOMMERMONATEN

Freilandmuseum und Gerhards Marionettentheater

Im Sommer bieten Gerhards Marionettentheater (Im Lindach 9, Schwäbisch Hall) und das Hohenloher Freilandmuseum eine gemeinschaftliche Sonderaktion für Schulklassen an. Die Größe der Gruppe muss zwischen 15 und 30 Personen liegen.

Einblicke in Gerhards Marionettentheater

Das Angebot beinhaltet:

- Eintritt ins Freilandmuseum
- kindgerechte Führung durch das Museumsdorf
- Besuch einer Vorstellung in Gerhards Marionettentheater im "Theater im Schafstall" in Schwäbisch Hall

Räuber Hotzenplotz Gerhards Marionettentheater

Kosten:

- 9 € pro Schüler
- auf jeweils 10 Schüler hat eine Begleitperson freien Eintritt
- weitere teilnehmende Erwachsene bezahlen 12 €

 

Buchung:

Das Angebot ist nur buchbar über das Gerhards Marionettentheater, Telefon: 0791 - 48536.

Hänsel und Gretel Gerhards MarionettentheaterDer Spielplan des Marionettentheaters kann eingesehen werden unter www.gerhards-marionettentheater.de

 


 

Projekte für Schulklassen im Überblick

 

Historische Techniken im Hausbau

Alte Gebäude sind bauhistorische Kulturdenkmale mit einem hohen ästhetischen Reiz. Die historischen Bautechniken bleiben oft dahinter verborgen. Um den Schülern einen Einblick hinter die Fassade zu ermöglichen,

  • errichten sie nach einem Plan einen Ausschnitt einer originalen Fachwerkwand und sehen dabei die Planmäßigkeit der Zimmermannsarbeit;
  • decken sie ein kleines Dachgerüst mit Biberschwanzziegeln und lernen die unterschiedlichen Dachdeckungsarten kennen;
  • verzieren sie, ausgerüstet mit Schablone, Pinsel und Farbbecher, Tapeten und werden vertraut mit alten Verzierungstechniken und mit der Zusammensetzung alter Pigmentfarben.

Historische Techniken im Hausbau

 

Arbeit in der Landwirtschaft

In einem Dorf der Vergangenheit war das Leben auf die Landwirtschaft ausgerichtet. Alles drehte sich um die eigene Nahrungssicherung. Die Beschwerlichkeit der Arbeiten soll der Schüler exemplarisch nachvollziehen:

  • beim Mähen mit einer Sichel und einer Sense
  • beim Dreschen mit dem Dreschflegel
  • bei der Arbeit an der Putzmühle
  • beim Pflügen mit Menschenkraft.

 

Dorfhandwerk

Zum Dorf gehörten die Handwerker dazu. Sie waren für die Lebenssicherung der Dorfgemeinschaft wichtig, versorgten sie doch diese mit Arbeits- und Gebrauchsgegenständen. Einige Handfertigkeiten davon können die Schüler ausprobieren:

  • Wenn sie versuchen, an einem Schnitzelbock eine Leiterstrebe zu schnitzen, erkennen sie, wie viel Arbeit und Kunstfertigkeit der Wagner für den Bau eines Leiterwagens benötigte.
  • Heute hängen in fast allen Häusern Tapeten an den Wänden. In den Bauernhäusern unserer Vorfahren waren sie dagegen einfallsreich mit Schablonenmalerei verziert. Die Schüler werden mit dem Wie und Warum
    vertraut gemacht.
  • An einer mit dem Fuß betriebenen Drechselbank sehen die Schüler, wie man mit einfacher Technik „schöne" Gegenstände herstellen konnte.

Dorfhandwerk

 

Arbeit der Bäuerin

Haus und Garten war das Reich der Bäuerin. Sie kümmerte sich um das Essen, den Flachs, die Spinnstube und die Milchverarbeitung. Allerdings stand sie dabei nicht neben, sondern auch hier unter ihrem Mann. Diese soziale Stellung der Frau kann in den Aktionen nicht dargestellt werden. Aber ihr harter Arbeitsalltag kann nachempfunden werden:

  • beim Kochen in einer historischen Küche,
  • beim Backen im historischen Backofen,
  • beim Waschen ohne Waschmaschine, Waschpulver und Weichspüler.

Backen im Museum

 

Vom Flachs zum Leintuch

Früher stellte jede Bauernfamilie im Dorf ihre Kleidung selber her. Der Weg von der Pflanze zum fertigen Produkt war äußerst aufwendig. Die Folgen und Probleme der Industriellen Revolution können hier besonders deutlich herausgearbeitet werden.

  • bei der Fasergewinnung an Flachsbreche, Schwinge und Hechel freut sich der Schüler über die weiche Faser, die er aus der spröden Pflanze gewonnen hat, er wundert sich aber auch über die dazu benötigte Zeit und den riesigen Abfall;
  • der erste Kontakt mit dem Spinnrad schafft innere Ruhe und auf den mühsam gesponnenen, unregelmäßigen Faden muss erst hingewiesen werden;
  • dass Kleidung in der Vergangenheit kostbar war, sehen die Schüler besonders deutlich am Webstuhl, für einen gewebten Meter Stoff benötigen sie Stunden. Bei diesen Aktivitäten sollen alle Schüler selber Hand anlegen können. Die Klassen werden deshalb in Kleingruppen unterteilt, die im rollierenden System jede Aktion innerhalb eines Themas durchlaufen. Wegen der begrenzten räumlichen Möglichkeiten im „Lern- und Spielhof" ist eine rechtzeitige Terminreservierung  unbedingt erforderlich.

Flachsernte im Museum

 


 

Öffnungszeiten

April und Oktober:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 17 Uhr;

Mai bis September:
Montag bis Sonntag 9 bis 18 Uhr;

 

Eintrittspreise

Schüler im Klassenverband: 2,50 €

Kosten für eine Führung: 35 €

 

Kosten für ein Projekt

für die Führung 35 €
für die Aktion pro vom Museum 35 € zur Verfügung gestellter Betreuungsperson;

für die Aktionen Backen und Kochen 37 € pro Betreuungsperson, Material je nach Bedarf;

 


Für weitere Informationen und Anmeldungen

wenden Sie sich bitte an das:
Hohenloher Freilandmuseum
74523 Schwäbisch Hall
Telefon: 0791-97 10 10

Mail an: info@wackershofen.de

Schulklasse nach einem Projekt im Museum

 

Das Neueste aus Wackershofen


ÖFFNUNGSZEITEN 2013
17. März bis 3. November


März bis April 2013:
Dienstag bis Sonntag von 10-17 Uhr
am Ostermontag ist das Museum geöffnet


Mai - September 2013:
täglich von 9-18 Uhr

Oktober - 3. November 2013:
Dienstag - Sonntag von 10-17 Uhr


Weitere Informationen finden Sie HIER

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"30-JÄHRIGES-JUBILÄUM"
ab 18 Uhr

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Kombi-Angebot für Schulklassen in den Sommermonaten: "Hohenloher Freilandmuseum und Gerhards Marionettentheater". Mehr Informationen finden Sie HIER.

Hänsel und Gretel Gerhards Marionettentheater

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Alte Gebäude neue Erkenntnisse

Alte Gebäude, neue Erkenntnisse

112 Seiten, reich bebildert, Schwäbisch Hall 2012; 12 €

 

Kinderführer
"Kids im Museum" -

Erkunde das Hohenloher Freilandmuseum auf eigene Faust;
5,00 €

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Roter OchsenEin Besuch im Gasthaus "Zum roten Ochsen" lohnt sich. Weitere Information finden Sie HIER


Auskunft und Anmeldung unter:

Tel.: 0791/97 101-0
Fax: 0791/97 101-40
Email: info@wackershofen.de