Corona-Pandemie: Kein Vorweihnachtlicher Markt im Freilandmuseum

Am drit­ten Wochen­en­de im Novem­ber fin­det seit vie­len Jah­ren im Hohen­lo­her Frei­land­mu­se­um der Vor­weih­nacht­li­che Markt statt. An vie­len Stän­den wer­den tra­di­tio­nel­le Pro­duk­te wie hand­ge­fer­tig­te Krän­ze, Natur­ge­ste­cke, Filz­ar­bei­ten, Kera­mik, Kräu­ter­sei­fen, Natur­tex­ti­li­en und Schmuck, aber auch erle­se­ne Fein­kost-Spe­zia­li­tä­ten sowie Weih­nachts­de­ko­ra­ti­on ange­bo­ten. Herz­stück des Markt­ge­sche­hens ist die gro­ße Ver­an­stal­tungs­scheu­ne aus Bühlerzimmern.

Ange­sichts der rasant stei­gen­den Inzi­denz- und Hos­pi­ta­li­sie­rungs­zah­len haben sich die Ver­an­stal­ter schwe­ren Her­zens kurz­fris­tig dazu ent­schie­den, den Vor­weih­nacht­li­chen Markt in die­sem Jahr nicht statt­fin­den zu las­sen. Der Hin­ter­grund die­ser Ent­schei­dung: Der Markt fin­det in gro­ßen Tei­len in Innen­räu­men statt, wodurch von einem erhöh­ten Infek­ti­ons­ri­si­ko aus­zu­ge­hen ist, wenn vie­le Men­schen zusam­men­kom­men – auch unter der prin­zi­pi­ell gel­ten­den 2G-Rege­lung. Zudem lie­ße sich das gesel­li­ge Bei­sam­men­sein an den Spei­se- und Geträn­ke­stän­den kaum verhindern.

Natür­lich fällt es allen Betei­lig­ten schwer, eine Ver­an­stal­tung, die bereits bis ins Detail orga­ni­siert gewe­sen ist, abzu­sa­gen, zumal der Vor­weih­nacht­li­che Markt auch bei den Besu­che­rin­nen und Besu­chern seit Lan­gem ein sehr belieb­ter Auf­takt der Advents- und Weih­nachts­zeit ist. Der Gesund­heit aller, hier sowohl der Besu­che­rin­nen und Besu­cher, als auch der Aus­stel­ler und der Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des Frei­land­mu­se­ums muss aber Vor­rang ein­ge­räumt wer­den, wes­halb sich die Ver­ant­wort­li­chen zu die­sem schmerz­li­chen Schritt ent­schlos­sen haben. Alle Betei­lig­ten hof­fen nun auf das kom­men­de Jahr und ein Ende der Pan­de­mie, damit der Muse­ums­be­trieb ein­schließ­lich der Ver­an­stal­tun­gen und Märk­te wie­der wie gewohnt statt­fin­den kann.