Auf immer verloren. Spuren jüdischen Lebens in Hohenlohe-Franken.

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Son­der­aus­stel­lung mit Foto­gra­fi­en von Eva Maria Kraiss und Mari­on Reu­ter.

Restau­rier­te Syn­ago­gen als Doku­men­ta­ti­ons- und Erin­ne­rungs­or­te, ehe­ma­li­ge Syn­ago­gen mit ande­rer Nut­zung, Hoch­zeits­stei­ne, jüdi­sche Häu­ser mit beson­de­rer Geschich­te, Stra­ßen- und Flur­na­men und vor allem Fried­hö­fe sind die letz­ten noch vor­han­de­nen Zeug­nis­se des All­tags­le­bens der frü­he­ren jüdi­schen Bevöl­ke­rung in Hohen­lo­he-Fran­ken. Die Men­schen sind wäh­rend der natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Gewalt­herr­schaft (1933–45) ent­rech­tet, ver­trie­ben und viel­fach ermor­det wor­den. Die Zeug­nis­se ihres Lebens und ihrer Kul­tur wur­den zer­stört oder dem Ver­fall preis­ge­ge­ben. Den­noch sind auch heu­te noch Spu­ren zu sehen.

Die­se zu foto­gra­fie­ren und zu doku­men­tie­ren war über Jah­re das Anlie­gen der Foto­gra­fin Eva Maria Kraiss und ihrer 2007 ver­stor­be­nen Part­ne­rin Mari­on Reu­ter. Nun greift das Hohen­lo­her Frei­land­mu­se­um das The­ma mit der Aus­stel­lung „Auf immer ver­lo­ren. Spu­ren jüdi­schen Lebens in Hohen­lo­he-Fran­ken. Foto­gra­fi­en von Eva Maria Kraiss und Mari­on Reu­ter“ auf.

Beglei­tend zur Aus­stel­lung erscheint der gleich­na­mi­ge Band von Eva Maria Kraiss in der Schrif­ten­rei­he des Frei­land­mu­se­ums, mit vie­len Abbil­dun­gen und ver­tie­fen­den Erläu­te­run­gen.

Eröff­nung: 8. Juli 2018 um 15 Uhr

Bis zum 11. Novem­ber 2018 in der Scheu­ne aus Bühler­zim­mern.

  • 9. Juli 2018 - 11. November 2018
  • 10:00 - 17:00

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