Eröffnung des MAN-Fertighauses aus Stuttgart-Sillenbuch

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Bei einer Rei­he von metall­ver­ar­bei­ten­den Indus­trie­un­ter­neh­men wur­den bereits im frü­hen 20. Jahr­hun­dert Plä­ne geschmie­det, Gebäu­de aus vor­ge­fer­tig­ten Ele­men­ten in Serie zu errich­ten, so auch beim Fahr­zeug­her­stel­ler MAN. Nach dem Zwei­ten Welt­krieg ver­füg­ten die Sie­ger­mäch­te die Umstel­lung der Pro­dukt­pa­let­ten von ehe­ma­li­gen Rüs­tungs­be­trie­ben, wozu auch MAN gehör­te, zu „zivi­len Gütern“. Vor die­sem Hin­ter­grund begann MAN 1947, basie­rend auf den Vor­kriegs­plä­nen, mit der Her­stel­lung von Fer­tig­häu­sern. Bis 1953 ent­stan­den 230 Häu­ser in zwei ver­schie­de­nen Varianten.

Die Fami­lie des Sport- und Jugend­lei­t­er­schul­di­rek­tors Her­mann Ert­le, die vor und nach dem Krieg in Schwä­bisch Hall gelebt hat­te, zog es 1952 aus beruf­li­chen Grün­den nach Stutt­gart. Hier ließ Ert­le für sei­ne neun­köp­fi­ge Fami­lie ein sol­ches Fer­tig­haus errich­ten. Nach der Umset­zung und Restau­rie­rung die­ses Gebäu­des gibt es nun als Muse­ums­ge­bäu­de Ein­bli­cke in die Anfän­ge des Fer­tig­haus­baus und in das Woh­nen in den frü­hen 1950er-Jahren.

 

 

  • 19.09.2021
  • 11:00 – 13:00 Uhr

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