Kochen in alten Küchen

Im Muse­ums­dorf wer­den his­to­ri­sche Küchen­her­de ange­feu­ert und die offe­ne Feu­er­stel­le in einer Rauch­kü­che in Betrieb genom­men. Dass die Bezeich­nung „Rauch­kü­che“ voll und ganz zutref­fend ist, kön­nen die Besu­cher vor Ort erfah­ren. In den Muse­ums-Küchen wer­den die Spei­sen wie zu Urgroß­mutters Zei­ten zube­rei­tet. Dabei ste­hen die oft nur münd­lich über­lie­fer­ten Gerich­te im Mit­tel­punkt. Der Jah­res­zeit ent­spre­chend wer­den tra­di­tio­nel­le, regio­na­le Köst­lich­kei­ten, def­tig-herz­haf­te Spei­sen, aber auch Süßes zube­rei­tet. Zuschau­en und Erfah­run­gen aus­tau­schen gehö­ren an die­sem Tag genau­so dazu, wie Kost­pro­ben der Gerich­te zu genie­ßen. Wer die vor­ge­führ­ten Gerich­te nach­ko­chen möch­te, erhält die Rezep­te vor Ort!

Nach län­ge­rer Pau­se wird am Sonn­tag, 27. März, von 11 bis 16 Uhr im Hohen­lo­her Frei­land­mu­se­um wie­der die belieb­te Ver­an­stal­tung „Kochen in alten Küchen“ statt­fin­den. Gekocht wer­den in den drei his­to­ri­schen Küchen der Müh­le aus Wei­perts­ho­fen (Gebäu­de 41), des Stei­gen­gast­hofs (Gebäu­de 10) und des Bau­ern­hau­ses aus Schö­nen­berg (Gebäu­de 4a) Gerich­te aus Groß- und Urgroß­mutters Zei­ten. Die Köchin­nen und Köche berei­ten vor den Augen der Besu­che­rin­nen und Besu­cher tra­di­tio­nel­le Spei­sen wie „Ein­ge­brann­te Grieß­sup­pe“ oder das def­ti­ge „Bay­risch Kraut“ zu. Aber auch süße Spe­zia­li­tä­ten wer­den dabei sein, zum Bei­spiel „Ofen­schlup­fer“. Dabei ste­hen die Köchin­nen und Köche den Fra­gen der Besu­chen­den ger­ne Rede und Ant­wort, und das ein oder ande­re Küchen­ge­heim­nis wech­selt den Besit­zer: Die Spei­sen kön­nen pro­biert und auch spä­ter zuhau­se nach­ge­kocht werden.

Um 15 Uhr wird an die­sem Tag im Stei­gen­gast­haus die Son­der­aus­stel­lung „Behü­te­te Kind­heit – Schutz­en­gel­bil­der um 1900“ eröff­net, alle Inter­es­sier­ten sind herz­lich dazu eingeladen.

  • 27.03.2022
  • 11:00 – 16:00 Uhr

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