Pferdetag 2022

Wich­ti­ger Hin­weis: Auf­grund der aktu­el­len Wit­te­rung begin­nen die Vor­füh­run­gen mit Fuhr­wer­ken um 13 Uhr!

Pfer­de­freun­de aus der nähe­ren und wei­te­ren Umge­bung tref­fen sich im Hohen­lo­her Frei­land­mu­se­um in Schwä­bisch Hall-Wackers­ho­fen mit ihren vier­bei­ni­gen Kame­ra­den und stel­len sich gro­ßen und klei­nen Muse­ums­be­su­che­rin­nen und ‑besu­chern vor. Vie­le ver­schie­de­ne Ras­sen in unter­schied­li­chen Grö­ßen zei­gen was sie kön­nen. Sie bewei­sen ihre Wen­dig­keit beim Hin­der­nis­fah­ren mit dem Kas­ten­wa­gen. Vor dem Zug­schlit­ten wird die Kraft der lie­bens­wer­ten Dicken gemes­sen. Die Rös­ser müs­sen ruhig und gleich­mä­ßig eine Stre­cke von 50 Metern durch­zie­hen, ohne anzu­hal­ten. Im zwei­ten Durch­gang springt dann in regel­mä­ßi­gen Abstän­den eine Per­son auf den fah­ren­den Schlit­ten auf, die Pfer­de müs­sen dabei immer noch einen kon­stan­ten Zug zei­gen. In Wackers­ho­fen sind wie­der vie­le Kin­der als „Bal­last“ gefragt. Ein wei­te­rer Par­cours wird fürs Holz­rü­cken auf­ge­baut. Dabei wer­den Situa­tio­nen simu­liert, die im Wald vor­ge­fun­den wer­den kön­nen. Der Stamm muss um Gegen­stän­de her­um und unter Stan­gen hin­durch gezo­gen wer­den. Dabei ist es sehr wich­tig, dass die Pfer­de jedes Kom­man­do ihres Fuhr­manns sofort rich­tig umset­zen. Kalt­blü­ter wer­den vor einen his­to­ri­schen Pflug gespannt um zu zei­gen, wie geackert wur­de, als es noch kei­ne Trak­to­ren gab. Auch der „Hafer­mo­tor“, der Göpel in der gro­ßen Stall-Scheu­ne aus Bühler­zim­mern wird zum Ein­satz kom­men. In einer klei­nen Ras­se­schau wer­den Kara­baghs und Islän­der, Frie­sen und Haf­lin­ger, sowie ver­schie­de­ne Pony­ras­sen vor­ge­stellt. Die Islän­der vom Reu­ßen­berg zei­gen ihre Umgäng­lich­keit. Die Besu­cher sehen, dass die­se Pfer­de­ras­se über die drei für Pfer­de übli­chen Gang­ar­ten hin­aus noch über zwei wei­te­re ver­fü­gen: den Tölt und den Pass. Fran­zis­ka Brun­ner zeigt mit ihrem Ara­ber die rela­tiv neue Dis­zi­plin „Working Equi­ta­ti­on“, bei der die ver­schie­de­nen euro­päi­schen Arbeits­reit­wei­sen zusam­men­ge­fasst sind. Der berit­te­nen Bogen­schüt­ze Uwe Rie­del erklärt, wie wich­tig die Koor­di­na­ti­on zwi­schen Pferd und Rei­ter ist, wenn er ohne Zügel, nur mit Schen­kel- und Gewichts­hil­fen mit sei­nem Pferd kom­mu­ni­ziert, denn die Arme braucht er für Pfeil und Bogen. Und nicht zuletzt dreht ein Esel­ge­spann sei­ne Run­den im Museum.

In den Pau­sen kann dem Mode­ra­tor Dr. Hagen Nowott­ny und sei­nen Freun­den beim Alp­horn-Bla­sen gelauscht wer­den, wenn sie Fuhr­manns­lie­der auf­spie­len. Ein Plan­wa­gen ist zu Fahr­ten durchs Muse­ums­ge­län­de bereit. Zum Ras­ten und Stär­ken laden die Besen­wirt­schaft im Wein­bau­ern­dorf, die Muse­ums­gast­stät­te „zum roten Och­sen“ ein, im Holz­back­ofen wird fri­scher Blooz, im Back­haus aus Beil­stein wer­den Muse­ums­brot und Hefe­zopf geba­cken. Der Pfer­de­tag im Frei­land­mu­se­um ist ein abwechs­lungs­rei­cher, span­nen­der Tag für alle Pfer­de­freun­de und Familien.

  • 24.04.2022
  • 11:00 – 17:00 Uhr

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