Besucher der Veranstaltung „Landleben 1622“ spenden für die Menschen in der Ukraine

Das Bild zeigt (v. l. n. r.) André Han­sel­mann, Albert Schwark, Andre­as Franz­ko­wi­ak (Cer­cle d’Histoire Vivan­te), Peter Göh­ler (Hal­ler Löwen­braue­rei) und Micha­el Hap­pe (Hohen­lo­her Frei­land­mu­se­um), die nach dem Anstich des ers­ten Fas­ses auf das Gelin­gen der Akti­on ansto­ßen. Foto: Chris­ti­an Göhler

An den Oster­fei­er­ta­gen haben Dar­stel­ler des Ver­eins „Cer­cle d’Histoire Vivan­te“ das Hohen­lo­her Frei­land­mu­se­um in das Jahr 1622 zurück­ver­setzt, das Jahr in dem in Hall das Brau­we­sen sei­nen Anfang nahm. Eine schlech­te Wein­ern­te im Jahr zuvor hat­te für einen Man­gel gesorgt, den der Rat der Stadt mit dem Anwer­ben eines Bier­brau­ers aus Din­kels­bühl aus­ge­gli­chen hat, wie Pro­to­kol­le von Rats­sit­zun­gen im Hal­ler Stadt­ar­chiv ver­ra­ten. Das 1550 erbau­te Bau­ern­haus aus Zai­sen­hau­sen wur­de vor­über­ge­hend zu einem „Wirts­haus“ des Jah­res 1622, die Akteu­re stell­ten in Spiel­sze­nen die ver­schie­de­nen Aspek­te des dama­li­gen All­tags, ein­schließ­lich des Aus­schanks von Bier aus Holz­fäs­sern, nach.

Die­ser Ver­an­stal­tung hat die Hal­ler Löwen­braue­rei eine groß­zü­gi­ge Spen­de an tra­di­tio­nell gebrau­tem, unfil­trier­ten und kräf­ti­gen Bie­res über­ge­ben. Die Besu­che­rin­nen und Besu­cher des Frei­land­mu­se­ums wur­den zur Bier­ver­kos­tung ein­ge­la­den, vie­le revan­chier­ten sich mit klei­ne­ren oder auch grö­ße­ren Spen­den, die sich auf 1.252,38 € sum­mier­ten. Vor der Ver­an­stal­tung hat­ten Löwen­braue­rei, „Cer­cle d’Histoire Vivan­te“ und Frei­land­mu­se­um ver­ein­bart, die Spen­den der gemein­sa­men Akti­on Not­hil­fe Ukrai­ne von „Bünd­nis Ent­wick­lung Hilft“ und „Akti­on Deutsch­land Hilft“ zukom­men zu lassen.