Historische Handwerkskunst, Mitmachaktionen und lebendige Geschichte für die ganze Familie
Am Sonntag, den 21. Juni, lädt das Hohenloher Freilandmuseum zum „Tag des alten Handwerks“ ein. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielfältiges Programm mit Handwerksvorführungen, Mitmachaktionen und lebendiger Alltagsgeschichte.
Rund 15 Handwerkerinnen und Handwerker präsentieren traditionelle Techniken und geben Einblicke in fast vergessene Arbeitsweisen. Zu sehen sind unter anderem Schmiede, Drechsler, eine Weißnäherin, eine Weberin sowie mehrere Spinnerinnen. Im Backhaus aus Beilstein wird frisches Brot gebacken.
Auch der Bau der neuen Spielbereiche ist Teil des Aktionstages. Das Spielplatz-Team arbeitet vor Ort im Weinbauerndorf und zeigt unter anderem das Bearbeiten von Holzbalken. An einer Wippdrehbank fertigt ein Drechsler Bauteile für den Spielplatz an. Direkt an der Baustelle werden zugunsten des Projekts frisch gebackene „Spielplatztaler“ angeboten.
In der Scheune aus Bühlerzimmern können Besucherinnen und Besucher selbst aktiv werden: Beim Flecht-Workshop entstehen aus Weidenruten unter Anleitung kleine dekorative Objekte (45–60 Minuten, auch für Anfänger geeignet).
Für Kinder gibt es ein abwechslungsreiches Programm, beispielsweise Mitmachaktionen mit alten Kinderspielen im Weinbauerndorf. Dort ist am Nachmittag auch das Kinderspielhaus geöffnet. Ein besonderes Erlebnis bietet die Geschichtenerzählerin, die begleitet von Drehorgelmusik spannende und unterhaltsame Geschichten für Groß und Klein erzählt.
In der Baracke aus Gschlachtenbretzingen wird der Alltag der 1950er-Jahre lebendig. Die Ausstellung „Rund ums Telefon“ im Weidnerhof ist geöffnet. Kutschfahrten im Gelände ergänzen das Programm.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Am Dorfplatz gibt es frischen Blooz, der Gasthof zum Roten Ochsen hat geöffnet und die Besenwirtschaft sowie der Sommerkeller laden zum Verweilen und Genießen ein.
Die Bilder dürfen veröffentlicht werden, BU „Foto: Hohenloher Freilandmuseum“.