Freitag, 28., bis Sonntag, 30. August: Living History im Hohenloher Freilandmuseum
„Anno Domini 1746 – Von Spott, Hohn und Raufhandel“
Seit vielen Jahren gehören Living-History-Veranstaltungen zum festen Programm des Hohenloher
Freilandmuseums in Schwäbisch Hall-Wackershofen. Historische Ereignisse und das Alltagsleben der
Menschen werden dabei auf Basis wissenschaftlicher Archivrecherchen nachempfunden.
Die diesjährige Veranstaltung der Reihe „Anno Domini“ greift Ereignisse und Lebensbedingungen der
Menschen des 18. Jahrhunderts auf, dabei bilden dieses Jahr kleinere Auseinandersetzungen einen
Schwerpunkt. Nachbarschaftliche Streitereien, geschäftliche Auseinandersetzungen und Gerede im
Dorf führten nicht nur zu Spott und Hohn, sondern auch immer wieder zu Raufhandel. Damit sind
handfeste Auseinandersetzungen gemeint, nämlich Raufereien oder Schlägereien.
Am Wochenende, 28.–30. August, zeigen Darstellerinnen und Darsteller das Leben vor 250 Jahren.
Neben dem Vorgehen gegen Raufhandel und deren Verursacher können die Besuchenden den Alltag
beobachten, der mit Kochen, Waschen, Holzhacken aber auch Tanz und Spiel einiges zu sehen bietet
und authentische Einblicke in das Leben der Menschen in längst vergangenen Zeiten ermöglicht. Die
Darstellerinnen und Darsteller stehen für Fragen bereit und geben gerne Auskunft.
Samstag und Sonntag hat die Besenwirtschaft am Spielplatz geöffnet und im „Hohenloher Dorf“ gibt es
neben der Museumsgaststätte „zum roten Ochsen“ auch frischen Blooz aus dem Holzbackofen.
Das Bild darf veröffentlicht werden, BU „Foto: Hohenloher Freilandmuseum“.