Ausstellungseröffnung „Tierisch nützlich – Der Mensch und sein Vieh“ & Waldtag
Am Sonntag, 12. Juli 2026, wird im Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen die Sonderausstellung „Tierisch nützlich – Der Mensch und sein Vieh“ eröffnet.
Gezeigt werden die verschiedensten Dinge aus dem Themenbereich Nutztierhaltung früher und heute, es gibt interaktive Mitmachstationen und auf großen Tafeln werden mit Abbildungen und Erklärungen manche Einblicke in die Thematik Nutztierhaltung gegeben. Während noch bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein Bauernhoftiere wie Kühe, Schweine, Schafe, Hühner, Gänse, Enten und manches mehr zum vertrauten Bild in den Dörfern und den umliegenden Weiden gehört haben, sind Nutztiere heute fast vollständig aus dem Alltag verschwunden. Sie werden häufig in großen, geschlossenen und stark technisierten Stallanlagen mit hohem Automationsgrad gehalten, und sind daher weitgehend der öffentlichen Wahrnehmung entzogen. Was zu diesen Veränderungen geführt hat und wie das „tierische Leben“ in den Bauernhöfen früherer Zeiten ausgesehen hat, wird in der Ausstellung der „Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Freilichtmuseen“ vermittelt. Das Hohenloher Freilandmuseum ist Gründungsmitglied der 1995 entstandenen Arbeitsgemeinschaft und war seitdem an einer Reihe von Ausstellungen beteiligt, die jeweils für einige Jahre durch die verschiedenen, an der ArGe beteiligten Museen wandern. Die Ausstellung wird um 15:00 Uhr in der Scheune aus Bühlerzimmern eröffnet, für die musikalische Umrahmung konnte das Gitarrenduo „String Sensation“ gewonnen werden. Begleitend zu der Ausstellung ist der gleichnamige Band „Tierisch nützlich“ erschienen, der vertiefende Einblicke in alle Themenbereiche der Ausstellung bietet.
Am Sonntag im Freilandmuseum kann die Teilnahme an der Ausstellungseröffnung mit einem Besuch des „Waldtags“ in der Gebäudegruppe Waldberge verbunden werden. In Zusammenarbeit mit dem Forstamt Schwäbisch Hall werden dort typische Waldarbeiter-Tätigkeiten aus früheren und gegenwärtigen Zeiten veranschaulicht, so unter anderem das Holzrücken mit Pferden. Ein besonderes Kinderprogramm wird angeboten, unter anderem mit Mitmachstationen zum Thema Wald. Ein besonderes Highlight wird im Forsthaus aus Joachimstal geboten: Sieghart Brenner, von 1972 bis 2004 Revierleiter im Forstrevier Joachimstal und letzter Bewohner des Forsthauses, das seit 2006 im Hohenloher Freilandmuseum steht, lädt für 11:00, 14:00 und 16:00 Uhr zu einer Präsentation in das Forsthaus ein, es geht um die Geschichte des Gebäudes und auch um die Tätigkeit des letzten Försters vom Joachimstal.
Auch für Speis’ und Trank ist gesorgt, im Backhaus des Forsthauses wird frischer Blooz gebacken, der Sommerkeller in der Gebäudegruppe Waldberge ist geöffnet, ebenso die Besenwirtschaft im Weinbauerndorf und auch die Museumsgaststätte „Zum roten Ochsen“ lädt zum Rasten und Stärken bei regionalen und traditionellen Spezialitäten ein.
Die Bilder dürfen veröffentlicht werden, BU „Foto: Hohenloher Freilandmuseum“.